Sehr geehrte Damen und Herren
Der Haushalt 2026 des Kreises Groß-Gerau weist ein Gesamtvolumen von 644,2 Millionen Euro bei einem Fehlbedarf von 38,7 Millionen Euro auf. Die Gesamtverschuldung steigt auf 352 Millionen Euro, was einem Anstieg von 18 Millionen Euro entspricht und die finanziellen Spielräume des Kreises stark einschränkt. Die Kreisumlage klettert um fast 8 Prozent auf über 41 Prozent, die Schulumlage auf fast 27 Prozent, Spitzenwerte in Hessen.
Wir fordern deshalb eine grundsätzliche Kurskorrektur. Sparen muss wieder zum Leitprinzip der Haushaltspolitik werden. Es reicht nicht mehr, nur an kleinen Stellschrauben zu drehen. Die Mentalität des Hand Aufhaltens muss überwunden werden, um die finanzielle Stabilität des Kreises langfristig zu sichern.
Als besondere Einsparpotenziale sehen wir den Abbau von Leistungen im Bereich der Flüchtlingsbetreuung sowie den Verzicht auf klimapolitische Prestigeprojekte, die den Haushalt unnötig belasten. Darüber hinaus fordern wir Kürzungen freiwilliger Leistungen, eine klare Priorisierung der Kernaufgaben, Personalkostenreduzierungen, eine realistische Investitionsplanung und die Rückführung kommunaler Beteiligungsgesellschaften.
Um die Zukunftsfähigkeit des Kreises zu gewährleisten, braucht es mutige Entscheidungen und eine nachhaltige Finanzpolitik, die nicht auf kurzfristige Entlastungen abzielt, sondern den Kreis dauerhaft auf einen soliden Kurs bringt. Dies ist auch eine Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen, die nicht mit noch mehr Schulden belastet werden dürfen.
Wir appellieren an die Verantwortlichen, endlich konsequente und zukunftsweisende Wege zu gehen, und an die Bürger des Kreises, ihr Wahlrecht am 15. März zu nutzen. Mit ihrer Stimme können sie die Weichen für eine solide Haushaltspolitik stellen, die den Kreis Groß-Gerau auf einen nachhaltigen und erfolgreichen Kurs bringt.
Ihre AfD im Kreistag Groß-Gerau

