In der Kreistagssitzung am 08.12.2025 wurde die LSBTIQ Bedarfsanalyse nur zur Kenntnis genommen, es gab keine Abstimmung und keinen politischen Beschluss zu den umfangreichen Forderungen aus dem Papier. Die Analyse stützt sich im Kern auf wenige Interviews aus dem bestehenden LSBTIQ Netzwerk und erhebt ausdrücklich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, soll aber dennoch neue Strukturen und Projekte im Kreis begründen.
Aus Sicht der AfD Fraktion ist es den Bürgern kaum zu vermitteln, dass für ein derart einseitiges und nicht repräsentatives Papier Verwaltungskapazitäten und Steuergelder gebunden werden, während gleichzeitig dringende Aufgaben etwa bei Schulqualität, medizinischer Versorgung und Sicherheit im Alltag vieler Menschen deutlich spürbar sind. Wenn auf dieser schmalen Grundlage von einer verschärften Problemlage gesprochen und zusätzlicher Handlungsdruck aufgebaut wird, entsteht der Eindruck von Ideologiepolitik statt nüchterner, am Gemeinwohl orientierter Bedarfsplanung.
Die AfD Fraktion fordert daher, dass zukünftige Projekte im Themenfeld LSBTIQ nur dann finanziert werden, wenn ein klar nachweisbarer, breit belegter Bedarf vorliegt, der Kreistag ausdrücklich darüber beschließt und eine transparente Kostenaufstellung vorliegt. Steuergelder sollen vorrangig in Kernaufgaben wie Bildung, Sicherheit und Gesundheitsversorgung für die breite Bevölkerung fließen, statt in immer neue spezialisierte Konzepte, die lediglich auf Kenntnisnahmeberichten ohne repräsentative Datengrundlage beruhen.
Link zur Berichtsvorlage:
https://kreisgg.gremien.info/submission?id=201211102085

